Neue Empfangsstation Landstuhl
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Die Gemeinschafts-Antennenanlage (GGA) Neuenegg war eine der ersten derartigen Kabelverteilanlagen, sogar Europaweit wegen der Mehrsprachigkeit in der Schweiz, weshalb vorerst auch seitens der Lieferfirma Erfahrungen gesammelt werden mussten.
Die Betriebserfahrungen zeigten denn auch, dass die Pegel der Kanal-Verstärker zu stark schwankten. Leider hatten auch die Breitband-Röhrenverstärker den unakzeptablen Nachteil, dass die Verstärkung temperaturabhängig nicht konstant blieb und zudem schon nach kurzer Zeit nach der Inbetriebnahme absank. Die Herren Bongard von Siemens München und Werner Iten, Siemens-Vertretung in Bern, hatten keinen leichten Stand, hofften jedoch auf die Neuentwicklung von transistorisierten Verstärkern.
Es blieb dennoch keine andere Wahl als 1968 ein kleines witterungsbeständiges Betriebsgebäude zu erstellen.
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Mit grosser Enttäuschung mussten alle Beteiligten, auch in München, zur Kenntnis nehmen, dass die neuen transistorisierten Breitband-Verstärker im Verteilnetz sogar laufend defekt gingen. Die Störungsbehebungen waren immer wieder mit ausserordentlichem Aufwand verbunden. Man glaubte sogar an Sabotage bis eingehende Messungen aufzeigten, dass die Verstärker nach dem Anschluss der Verteilkabel zu schwingen begannen und sich somit selbst zerstörten. Bis es aber zu diesen Erkenntnissen kam, und die Fehler behoben waren, wurde der Pioniergeist von Viktor Colombo stark gefordert. Es bestand jedoch mit der Lieferfirma trotzdem stets ein gutes Einvernehmen und noch heute verbinden gute Beziehungen die damals Beteiligten.
Eine Hilfe für die Arbeiten zur Gebäudeisolation leisteten die Mitglieder des „Amateur Funkclub Sensetal „ (AFCS). Der Club wurde gegründet nachdem die CB-Funk-Kollegen des Sensetals die „Colombo-Universät“ (siehe Funkerschule) besucht und die Funkamateur-Prüfung bestanden hatten. Sodann musste, weil zu neugierige Personen das Dach und den Mast bestiegen, der Mast und das Gebäude eingezäunt werden.
Kurz darauf wurde auch ein neues Kabel in einer neuen Trasse verlegt weil die Kabeldämpfung des 700m langen Kabels zu gross war. Neu verlegt wurde ein 75Ohm Fused-Disc Kabel, ein G51-Kabel (10x2x0,6) und ein PNE-220V-Kabel.
Neues Gebäude für die Empfangsanlagen
700m neues Kabeltrassee
Kurz darauf wurde auch ein neues Kabel in einem neuen Trassee verlegt weil die Kabeldämpfung des 700m langen Kabels zu gross war. Neu verlegt wurde ein 75-Ohm Fused-Disc Kabel, ein G51-Kabel (10x2x0,6) und ein PNE-220V-Kabel.
Neues Kabeltrassee mit PVC-Schutzrohr und Kabeln
Der Kabelgraben zur Verlegung des Kabelschutzrohres über die 700m vom Antennenstandort Landstuhl bis zum Wohnhaus von Viktor Colombo an der Natershus-Strasse 10 wurde mit einem Kettenbagger ausgehoben. Leider zerschnitt er auch einige im Feld verlegte alte Wasser-Drainageröhren aus Ton, dazu auch eine ebenfalls nicht eingetragene Trinkwasser-Leitung, die sodann mit erheblichem Mehraufwand repariert werden mussten.
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