Die Colombo-Universität
Die "Colombo Universität"
Dieser von den Schulabsolventen geprägte Name versteht sich bis heute noch als eine Anerkennung für den Freizeitaufwand von Viktor Colombo und aller für die Schule tätigen Personen und auch Erinnerung an die eigene intensive Schulzeit
Schule und Prüfung waren damals noch auf den Beruf des Schiffsfunkers und die erforderliche technische Befähigung, auch für Sendeamateure, ausgerichtet. Die Prüfung konnte noch nicht im Multiple-Choise-Verfahren abgelegt werden und umfasste sogar mehr als in der Gewerbeschule für FEAM verlangt wurde.
Auflistung der Leherschaft (ca.Ende 1970)
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Schulleitung und Technik |
Viktor Colombo |
Direktionsadjunkt und Sektionschef Forschung und Entwicklung GD-PTT |
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Vorschriften und Morsen für Schiffsfunk |
Heinz Oswald |
Chef der Radiodienste GD PTT |
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Peter Kumli |
Küstenfunkstelle Bern-Radio |
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Morsen T60, Amateur-Vorschriften |
Georges Brantschen |
Chef Pro Radio-Television |
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Werner Haas |
Adjunkt Radiodienst GD PTT |
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Heinz Sommerhalder |
Generaldirektion PTT |
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Technik, Rechenkurs |
Albert Schlaubitz |
Forschung und Entwicklung GD PTT |
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Korrekturen Heimaufgaben |
Rösi Schlaubitz |
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Transistorkurs |
Hans-Peter Herren |
Sektionschef Forschung und Entwicklung GD PTT |
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Prakt. Funkverkehr |
Werner Bopp HB9KC |
Forschung und Entwicklung GD PTT |
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Radar |
Peter Spycher |
Ing. Gruppe Rüstung |
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Praktikum und Schiffsfunk über HBDY |
Otto Sykora |
Marine Electronics |
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Kino-Operateur |
Fred Laederach |
Forschung und Entwicklung GD PTT |
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Sekretariat |
Mariette Colombo |
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Industrie-Angebote |
Leo Volpi |
Firma VOVOX |
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Eric Seidl |
Firma SEICOM |
Anzahl Teilnehmer
In den 25 Jahren des Bestehens der Abendschule haben rund 120 Schiffsfunker und Schiffsfunkerinnen ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen. Die gleichzeitig laufenden Sendeamateur-Lehrgänge haben über 1000 Teilnehmer mit einem erfolgreichen Prüfungsresultat beendet.
Weiterverbreitung der Schulungs-Idee
Es war eine Genugtuung, dass in der Folge Ausbildungskurse für Sendeamateure auch in anderen Städten wie z.B. Zürich, Basel, usw., basierend auf den Schulungsunterlagen der Abendschule, angeboten wurden. Leo Volpi, HB9MHL, Firma VOVOX, ergänzte 1970 in dankenswerter Weise die Notizblätter der Abendschule für Funker Bern (Kursunterlagen, die zu jedem Kursabend abgegeben wurden). Er verfasste das Werk „Amateurfunk-Technik, Zürichsee, Sektion USKA“, das auch für ein Selbststudium geeignet ist. Mitgeholfen haben HB9AEG und HB9ALG sowie HB9ATV, DC9SX, DK9SJ, DL1CU und DF1SK. Auch in anderen Städten bildeten die Notizblätter die Grundlage zu Kursen und wurden teilweise in die französische Sprache übersetzt. Noch heute sind in aktuellen Fernkursen die Spuren der Abendschule nicht zu verkennen.
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